Igel

Otto Hahn hat herausgefunden dass durch gut gemeinte Hilfe mehr Igel sterben als durch den Straßenverkehr.
Viele tausende Igel werden aus ihrer Umgebung gerissen, um Sie quasi zu retten. Die meisten sterben unter der gut gemeinten Versorgung durch Privatleute.
Auch wenn Sie meinen, dass die Igel zu klein sind, um den Winter zu überleben, bezwingen Sie den Drang zu helfen und lassen Sie die Tiere in Ihrer natürlichen Umgebung. Wenn Sie so ein kleines Stacheltier mitnehmen, bringen Sie das Leben von Brüderchen und Schwesterchen in Gefahr, weil diese Tiere im Herbst ganz dicht zusammenrücken, um sich während des Winterschlafes warm zu halten.

Natürlich brauchen verwundete Igel und andere Tiere, die gefangen sind in Brunnen, Gulli, oder die in einem Bach oder See mit zu steiler Böschung zu ertrinken drohen, Ihre Hilfe.
Ganz junge Tiere (Igel) die lange herumlaufen und piepen, ohne dass das Muttertier auftaucht, werden durch erfahrene Fachkräfte versorgt. Auch im Winter. Seien Sie zurückhaltend und holen Sie die Tiere nicht einfach aus ihrer natürlichen Umgebung.
Im Notfall nehmen Sie Kontakt mit der Stiftung Igelauffang Holland oder Deutschland auf. Die sagen Ihnen, wo sie eine Hilfsstation in der Nähe finden.

Noch einen Extratipp:
Geben Sie einem Igel niemals Milch.
Milch verursacht Darmstörungen, woran die meisten Igel sterben. Wenn Sie helfen wollen, geben Sie den Tier nur Wasser und eventuell Katzenfutter aus der Dose oder solches Trockenfutter.
Wir danken Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit!



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